Schwerpunkt meiner Forschung ist die Theorie selbstreferentieller Systeme im Ausgang von den Systemphilosophien der Klassischen Deutschen Philosophie.

Ziel ist die Eröffnung einer systematischen Diskussion zwischen den klassischen Theorien der Systemphilosophie, so wie sie bei Kant und Hegel epochemachend vorgeprägt sind, und den heutigen Theorien der Systemtheorie, die in Aufnahme und Kritik der systemphilosophischen Tradition entscheidend zu den modernen Konzepten der Gesellschaft, der Ökonomie sowie der Lebens- und Neurowissenschaften beigetragen haben.

Mein systematisches Interesse findet in der Antiken Philosophie, der rationalistischen Philosophie des 17. Jahrhunderts und in der Klassischen Deutschen Philosophie seine historischen Anknüpfungspunkte.